INDUSTRIETEMPEL

Der INDUSTRIETEMPEL wird 20! Seit 1989 veranstaltet der Mannheimer Kulturverein "für außergewöhnliche Projekte an außergewöhnlichen Orten" bizarre Performances im Handelshafen, u.a. in einer ehemaligen Tabakfabrik, in einer alten Wäscherei, in einem Regenwasserrückhaltebecken, in einer ehemaligen Getreidemühle...

Die Schöne und der Beton

Tanzperformance

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Mitwirkende

Video von Die Schöne und der Beton auf Youtube.



Presseecho:

Mannheimer Morgen vom 16.09.2009


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INDUSTRIETEMPEL

außergewöhnliche Projekte an außergewöhnlichen Orten



Industriehafen Mannheim - © Mirko Ganz



INDUSTRIETEMPEL - der Name ist Programm. Seit 1989 verwandelt der Mannheimer Verein vor allem Anlagen des Industriezeitalters in Tempel der Kultur. Immer wieder entdeckt der INDUSTRIETEMPEL neue Räume für ganz besondere Aufführungen, Ausstellungen oder Konzerte.

Das Publikum kommt so in Gebäude, die es allenfalls von außen kennt. Eine kleine Auswahl:

Wasserwerk, Tiefbunker, Klärwerk, Schleuse, Stahlwerk, Wasserturm, Kesselhaus, Pumpwerk oder das Kellerlabyrinth unter einer ehemaligen Brauerei.

Jeder dieser Räume hat seinen eigenen Charakter, seine spezielle Architektur, Atmosphäre und Funktion. Danach richten sich die Projekte.

Das Konzept ist einfach: Der Raum setzt den Rahmen. Alles ist echt. Kulissen gibt es nicht. Nichts wird kaschiert. Der INDUSTRIETEMPEL arbeitet mit dem, was er vorfindet, läßt sich ganz auf den Raum ein.

Es ist die Neugier auf das Innere verschlossener Anlagen, der Reiz alter Gemäuer, der die INDUSTRIETEMPLER weiter treibt, zu immer neuen Orten. Es ist die Suche nach dem noch nie dagewesenen Einblick, der Drang, Räume zu erschließen, in denen niemand Kultur vermutet, oder noch besser - die kaum einer bisher betreten hat. Es geht nicht darum, ein Haus zum Kulturzentrum zu machen. Wir sind Großstadtnomaden, die mit unserer Kunst nur Spuren in der Erinnerung hinterlassen.

Aber was macht zum Beispiel ein Pumpwerk zum Tempel? Die sakrale Bauweise, das Nachtlicht, die Stimmung - und natürlich die Aufführung, die das Gebäude weiht. Wenn alles stimmt, fühlt sich der Zuschauer wie in einer alten, fremden Kultstätte.

Dannhat der Verein sein Ziel wieder einmal erreicht.

Der INDUSTRIETEMPEL funktioniert ehrenamtlich. Er lebt vom Engagement und der Begeisterungsfähigkeit einer kleinen Truppe sowie vom Idealismus professioneller Tänzer, Musiker und Künstler.



Christine Weber - © Mirko Ganz



Vergangene Projekte

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Vergangene Projekte:



Sakraler Hafen (2009)

Im Klärwerk (2009)

Im Kraftwagenhof (2009)

Im Hafen (2007)

Die 16 Säulen (2006)

Die 7 Kammern (2004)

Magischer Jahrmarkt (2002)

Im Wasserturm (2002)

Neptuns Schweigen (2001)

Esperar (2000)



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